Beschreibung
Im Rahmen des regionalen Wärmeverbunds wurde der Aufbau ein interkommunales Wärmenetz, das mehrere Städte und Gemeinden im nördlichen Landkreis Karlsruhe miteinander verbinden sollte, untersucht. Ziel war es, erneuerbare Wärme – insbesondere aus Tiefengeothermie in Graben-Neudorf und Dettenheim – zentral zu erzeugen und über eine gemeinsame Wärmetrasse an die Kommunen zu verteilen. Die Kommunen hätten die Wärme an Übergabepunkten übernommen und über eigene lokale Wärmenetze an Haushalte, Gewerbe und öffentliche Gebäude weitergegeben. Dadurch sollten erneuerbare Wärmepotenziale regional geteilt, CO₂-Emissionen gesenkt und die Versorgungssicherheit erhöht werden.
Ausgangslage und Schritte innerhalb der PEG:
Die PEG (Projektentwicklungsgesellschaft) war als Vorbereitungs- und Planungsgesellschaft gedacht: Sie sollte Machbarkeit, Finanzierung und Umsetzung des regionalen Wärmeverbunds prüfen.
- Gründung der PEG „Regionaler Wärmeverbund GmbH & Co. KG“ mit Beteiligung Stutensees zur Durchführung einer Machbarkeitsanalyse und Projektentwicklung eines regionalen Wärmenetzes
- Durchführung einer Machbarkeitsanalyse und Korridorplanung
- Verhandlungen zur Wärmebereitstellung aus Tiefengeothermie
Ergebnis:
Die Machbarkeit wurde grundsätzlich bestätigt, jedoch verhinderten fehlende verbindliche Wärmemengen und wirtschaftlich nicht tragfähige Preise der Tiefengeothermie eine Umsetzung. Das Projekt wurde aus der PEG heraus nicht in die Realisierungsphase (Gründung der RWG) überführt; Stutensee schied Ende 2025 aus der PEG aus.
